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Weniger Andrang als erwartet

Eine Verkehrsberuhigung ungewöhnlicher Art gab es am Wochenende in der Rüsselsheimer Straße. Auf dem Zubringer der Ostumgehung durften die Besucher des Frühlingsmarkts ihre Autos parken. Den Gewerbeverein hat das als Ausrichter viel Geld gekostet.

Parkende Autos auf beiden Seiten und Tempo 30 – im südlichen Teil auf der Rüsselsheimer Straße herrschte am Wochenende Ausnahmezustand. Wegen des Frühlingsfests galten auf dem Zubringer zur Ostumgehung andere Vorschriften. „Ob es deshalb ruhiger ist, sei mal dahin gestellt“, sagte ein Anwohner. Zwar führen die Autos normalerweise meist mit Tempo 50 oder trotz der stationären Radarmessung noch etwas schneller. Doch das permanente An- und Abfahren der Frühlingsfestbesucher sei auch nicht ruhiger, hieß es.

Dennoch habe er den Eindruck gehabt, dass der Verkehr gesittet abgelaufen sei, sagte ein Mann aus der Heinrich-Heine-Straße, die parallel zur Rüsselsheimer Straße verläuft. Das aber habe vielleicht daran gelegen, dass sich der Besuch des Festes am Sonntag wegen des andauernden Regens in Grenzen gehalten habe.

Die Gewerbetreibenden jedenfalls waren auf mehr Zuspruch eingestellt, die mit dem Auto anreisten. Gewerbevereinsvorsitzender Markus Wenzel berichtete, dass dafür das Parken in der Rüsselsheimer Straße bei der Gemeinde beantragt und vom Ordnungsamt und dem Gemeindevorstand „problemlos genehmigt“ worden sei.

Das aber sei nicht nur ein formaler Akt gewesen, sondern habe den Verein ordentlich Geld gekostet. Die Gewerbetreibenden beauftragten eine Firma, die die Straße neu beschilderte. Unter anderem musste das Parken erlaubt und Tempo 30 vorgeschrieben werden. Außerdem war die Umleitung über Berzallee und Waldstraße auszuschildern. Das habe den Gewerbeverein 1600 Euro gekostet, sagte Wenzel. Die innerörtliche Beschilderung hätten die Mitarbeiter des Bauhofs übernommen. Die Gemeinde habe dafür nichts verlangt.

© Rüsselsheimer Echo - Rainer Beutel

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